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Norbert Marzahn und der Alkohol am Steuer

Vielen, die sich regelmaessig im deutschen Usenet herumtreiben, wird der Name Norbert Marzahn sicher ein Begriff sein. Seine teilweise stark rechtslastige und oft auch verdrehte Weltsicht ist schon Grundlage fuer viele Seiten im WWW. Ohne einen Anspruch auf Vollstaendigkeit sei hier nur auf die Seite von Margret Chatwin verwiesen. Die sich oft auch durch eine unfreiwillige Komik auszeichnenden Sprueche finden sich auf den Marzahnismenseiten von Antje Schulte und Dieter Bruegmann. Diese Seite hier zeigt eine andere Seite von Norbert. Unter einer unsaeglichen Arroganz gegenueber erwiesenen Tatsachen zeigt sich hier auch, dass Norbert, der sich nicht nur in seinem Buch WAL , Kapitel "Ich - intern" gerne als Wunderkind und Genie darstellt, in Wirklichkeit nicht ueber die Phase spaetpubertaerer Phantasien und Selbsueberschaetzung hinweggekommen ist. Dabei scheut er sich nichtmal, mit seinen Fehlleistungen zu prahlen. Warum ich hier von *erwiesenen* Tatsachen spreche, wird vielleicht durch das Institut fuer Rechtsmedizin Zuerich, deutlich. Hier kann man sehr schoen nachvollziehen, warum Autofahrer mit Alkohol im Blut nichts am Lenkrad zu suchen haben.

Folgende Beitraege des Marzaehners wurden in der Newsgroup de.alt.ufo gefunden, wo er verschiedenen Teilnehmern, mit > gekennzeichnet, seine verqueren Ansichten unterbreitet.:


Message-ID: <7YzMmPVjfDB@nm01.vision.in-berlin.de>

16 Feb 2000 09:16:00 +0100 Subject: Re: Todeszug Bruehl: Ein Anschlag

Hallo Aegypter, Highlander, Guionen. Hallo Tiuval! Scivias!!! > In article <7YvKsu5zfDB@nm01.vision.in-berlin.de>, n.marzahn@vision.in-
> berlin.de says...
>
> > Das liegt an echten Sachzwaengen. Ich schrieb WAL kostenlos, als ich
> > absolut nichts zu tun hatte.
>
> Das ist durchaus zu merken.
> Du bist jemand der vielen vielen Leute, die im besoffenen Zustand ihre
> Fahrtuechtigkeit korrekt einzuschaetzen vermoegen.

Das ist richtig.

> Respekt fuer solchen Unsinn.

Unsinn? Manche koennen z.B. besser Kopfrechnen, als andere. Es gibt nunmal
Unterschiedlichkeiten. Und wenn falsche Kopfrechenergebnisse gefaehrlich
waeren: Muesste man es also allen verbieten, bloss weil viele es nicht
koennen, andere aber schon?

Es ist (damalige Lage) eine vollkommen unwissenschaftliche Annahme, dass
exakt alle bei exakt 0,8 Promille eingeschraenkt fahruntuechtig werden und
bei 1,1 Promille absolut fahruntuechtig. Da wird eine Gleichartigkeit
verordnet, die es nicht gibt, und die sich um untersten Level des
Spektrums der Fahrtauglichkeit orientiert.

Diese Fahrer am unteren Level sind jedoch bereits nuechtern eine Gefahr
und sind das mit Alkohol lediglich noch verstaerkt. Sie verursachen
Alkoholunfaelle, weshalb es den statistischen Zusammenhang Alkohol-Unfall
auch tatsaechlich gibt. Jedoch gibt es auch sehr viele Unfaelle ohne
Alkohol.

Um also etwas zu erreichen, muesste man die unfaehigen Fahrer ermitteln,
die auch nuechtern nicht fahren sollten und immer eine Gefahr sind, was
sich mit Alkohol bei ihnen dann mit noch erhoehter Wahrscheinlichkeit
auswirkt.

Nun gut, Du wirst ein extrem gleichschalterisches Weltbild haben, waehrend
meines eher individuell ist.

In meinem Fall hatte ich aber sogar eine ganz ausgezeichnete
Fahrtuechtigkeit bewiesen. Ich fuhr in tiefer Nacht auf einer breiten,
hellen, leeren Strasse knapp 130 km/h. Das ist in der Stadt recht schnell
und deshalb sah ich nur nach vorn, nicht in die Rueckspiegel. Daher
bemerkte ich die verfolgende Zivilstreife nicht, die auch keinen Signalton
abgab. Es war eine mir gut bekannte Strecke. Die Streife konnte mir nicht
folgen, ich haengte sie um Einiges ab und ich bemerkte sie erst, als sie
etwas spaeter eintraf, als ich zu Hause anhielt um Einzuparken.

Da wollten sie noch eine Flucht draus konstruieren, aber wenigstens diesen
Unsinn machte der Richter nicht mit, da es ihm seltsam erschien, dass ein
Fluchtwilliger schnurstracks nach Hause fluechtet und dort auf den
Verfolger wartet.

Meine weitere Argumentation war dann die, dass ich ja wohl nachweislich
nicht absolut fahruntuechtig gewesen sein kann, wenn ich den nuechternen
Polizeifahrer abhaengen konnte. Das ist etwas unlogisch. Ich wuenschte
also, nur wegen des Regelverstosses durch ueberhoehte Geschwindigkeit
zahlen zu muessen, aber nicht wegen absoluter Fahruntauglichkeit. Aber
damit kam ich nicht durch (obwohl ich Recht hatte) und gab es auf.

> Bedauerlicherweise muessen fuer so einen Schwachsinn andere ihr Leben
> lassen.

Du bist ja mal wieder oberschlau. Durch mein Fahren hat allerdings noch
niemand sein lassen muessen.

> Mein Cousin ist ein Opfer solcher Einschaetzungen,

Ich nehme an dieser Stelle mal an, dass das nicht meine Einschaetzung war,
sondern die einer anderen Person.

Es ist nun einmal so, dass Durchschnittswerte und erst recht untere Werte
fuer mich nicht gelten. Die Menschen sind nicht so gleichgeschaltet, wie
du es wuenschst.

> er stand an
> einer Bushaltestelle und wartete auf ein Bus. Aber da ich deine Logik
> kapiere, wirst du mir entgegnen wollen, das er, wenn er die
> Zusammenhaenge erkannt haette, nicht an der Bushaltestelle haette stehen
> sollen. Also ist sein Tod deiner Logik nach selbstverschuldet.

Deine Logik ist wirr. Und sie ist noch wirrer, wenn du deine Logik zu der
meinen ummuenzen willst. Zwar denke ich, dass dein Cousin nur eine
Erfindung ist, aber wenn er existiert haette, dann lag der Fehler wohl in
der falschen Selbsteinschaetzung des Fahrers. Diese hat er durch den
Unfall nachgewiesen. Er waere auch nuechtern eine latente Gefahr. Er kennt
seine Gehirnfaehigkeiten nicht genau genug.


Message-ID: <7YzNxntjfDB@nm01.vision.in-berlin.de>, 16 Feb 2000 21:58:00 +0100 Subject: Re: Todeszug Bruehl: Ein Anschlag

Hallo Aegypter, Highlander, Guionen. Hallo Tiuval!
Scivias!!!
> berlin.de says...
> > Das ist richtig.
> >
> > > Respekt fuer solchen Unsinn.
> >
> > Unsinn? Manche koennen z.B. besser Kopfrechnen, als andere.
>
> Du hast keinerlei Ahnung davon, in welcher Art und Weise Alkohol deine
> Fahrtuechtigkeit beeintraechtigt.
> Du spinnst dir da Schwachsinn zurecht.
> Ich kann auch nach 5 Weizen noch mein Gehirn gebrauchen, fahren ist aber
> nicht mehr drinn.
> Mit so einer Einstellung stellst du eine potentielle Gefahr fuer andere
> Strassenverkehrsteilnehmer dar.
5 Weizen sind aber auch nicht wenig. Wieviel Promille macht das? Ich bin
bis kurz vor 2,0 auf alle Faelle fahrtuechtig, um es sicher anszusetzen
wuerde ich mal 1,7 sagen. Irgendwo habe ich natuerlich auch eine Grenze.

Du solltest Dir nicht anmassen, ich zu sein. Du magst Deine Moeglichkeiten
kennen, ich kenne meine. Ich fahre seit bald 20 Jahren. Ohne
selbstverschuldeten Unfall. Das hat als Beweis dafuer zu gelten, dass ich
mich richtig einschaetzen kann. Du arbeitest mit Fiktionen und
Rueckschluessen von Dir auf mich. Ich habe aber keine Lust, Du zu sein.
Nichts gegen Dich, aber ich bin ganz gerne ich.

Und der Einheitsmensch, von dem Du traeumst, den gibt es Gott sei Dank
nicht.

Mit dem Strassenverkehr ist es halt wie mit der "politischen" und
sonstigen Scheinwelt fuer die Oeffentlichkeit. Alles ist am untersten
Level orientiert und die schwaechsten Glieder bestimmen die Grenzen fuer
alle.


In diesem Tonfall macht Norbert weiter. Er scheut nicht einmal davor zurueck, mit seinem Fehlverhalten oeffentlich zu prahlen. So z.B. mit total ueberhoehter Geschwindigkeit in der Stadt sich ein Rennen mit der Polizei zu liefern. Und vor allem, wie cool er die Polizei abgeheaengt hat.


Message-ID: <7Z2OdFjUfDB@nm01.vision.in-berlin.de>Date: 17 Feb 2000 13:30:00 +0100 Subject: Re: Todeszug Bruehl: Ein Anschlag

Hallo Aegypter, Highlander, Guionen. Hallo Tiuval!

Scivias!!!

> Norbert Marzahn schrieb in Nachricht
> <7YzMmPVjfDB@nm01.vision.in-berlin.de>...
>
> >In meinem Fall hatte ich aber sogar eine ganz ausgezeichnete
> >Fahrtuechtigkeit bewiesen. Ich fuhr in tiefer Nacht auf einer breiten,
> >hellen, leeren Strasse knapp 130 km/h. Das ist in der Stadt recht schnell
> >und deshalb sah ich nur nach vorn, nicht in die Rueckspiegel. Daher
> >bemerkte ich die verfolgende Zivilstreife nicht, die auch keinen Signalton
> >abgab. Es war eine mir gut bekannte Strecke. Die Streife konnte mir nicht
> >folgen, ich haengte sie um Einiges ab und ich bemerkte sie erst, als sie
> >etwas spaeter eintraf, als ich zu Hause anhielt um Einzuparken.
>
> Du bist bewusst besoffen 130 in der Stadt gefahren ?
> Und dieses Erlebnis soll beweisen, dass Du eine
> höhere Fahrtüchtigkeit besitzt als andere ?

In der Tat, aber es gibt auch andere Beweise. In diesem Fall wurde es nur
ganz besonders deutlich sichtbar. Denn wenn ich, perfekt fahrend, mit
knapp 130 km/h einen nuechternen Polizeifahrer abhaengte, von dessen
Folgebemuehung ich nicht mal wusste (was auch als Vorteil gesehen kann
wegen fehlender Nervositaet), dann war ich VOLLKOMMEN FAHRTAUGLICH.
Andernfalls haette ich den Polizeifahrer ja schlecht ohne Unfall abhaengen
koennen. Hier fehlt Dir wohl die Logik, die sich aus dem Faktischen
ergibt, mit welchem ich bewies, was ich behaupte.

> Das Gegenteil tut es.

Du kannst nicht denken.

> Wer bei einigermassen klarem Verstand ist, hält sich an die
> Verkehrsregeln auch dann, wenn die Strasse frei ist.

Wer bei klarem Verstand ist, haelt sich an das, was in der jeweiligen
Situatiion angemessen ist. Mitten in der Nacht gelten nicht dieselben
Beschraenkungsnotwendigkeiten wie im Tagesverkehr mit einer uebersehbaren
Anzahl zu verarbeitender Teilnehmer. Die Strasse war breit, hell und
menschenleer.

Meine gewaehlte Geschwindigkeit war ueberdies keinesfalls auf den
Alkoholkonsum zurueckzufuehren, denn ich machte das auch ab und zu
nuechtern, wenn die Lage es zuliess.

Jedoch haette ich eingesehen, dass die hohe Geschwindigkeit ein Restrisiko
enthaelt, da mein Bremsweg erheblich laenger war. Unter unguenstigsten
Voraussetzungen haette jemand, der nicht vorher auf dem Buergersteig
ging(!) und sich laengere Zeit hintern einem geparkten Kfz versteckte um
ploetzlich innerhalb meines Bremsweges auf die Strasse zu treten,
tatsaechlich getroffen werden koennen. Einmuendende Strassen gab es an
dieser Stelle nicht, es war eine mir extrem gut bekannte Strecke.
Allerdings nehme ich an, dass ich selbst in diesem Extremfall haette
ausweichen koennen, denn die Strasse war breit und in beiden Richtungen
leer, ich fuhr natuerlich an der Fahrbahnmitte mit also 1 Spur Abstand zum
Fahrbahnrand. Das Gefahrenpotential war also extrem gering, sonst waere
ich ja nicht sio schnell gefahren. Dennoch bleibt das Bremswegproblem,
weshalb fuer die Geschwindigkeit auch gezahlt haette, was billiger gewesen
waere. Zahlen musste ich aber fuer Fahruntauglichkeit und die lag
nachweisbar nicht vor. das Rechtssystem arbeitet an dieser Stelle mit
faktischer Fahruntauglichkeit, sondern erlaubt sich, diese zu
unterstellen.

Dass Du urteilen zu koennen glaubst, ohne die Umstaende ueberhaupt zu
kennen, sagt, dass Du ziemlich daemlich daher redest.

> Einem Arschloch wie dir gehört der Führerschein auf
> Lebenszeit entzogen.

Ich bin im Gegensatz zu vielen anderen in der Lage, mich und die Situation
jederzeit(!) richtig einzuschaetzen. Beweis: Fast 20 Jahre bluetenreines
Fahren.

> Bisher hat JEDER, der besoffen sich oder andere Menschen
> im Strassenverkehr verletzt oder getötet hat, geglaubt, er wäre
> noch Herr der Situation gewesen, sonst hätte er sich wohl nicht
> ins Auto gesetzt.

Der hat sich wohl geirrt. Gemaess welcher Logik muessen alle irren, weil
manche irren?

> Nein, in diesem Falle ist es nicht deine übersteigerte Arroganz,

Du besitzt nicht mein Gehirn, sondern Deines. Folglich liegt die Arroganz
bei Dir, wenn Du von Dir oder irgendwem auf mich schliessen willst,
anstatt die Fakten anzuerkennen.

> Uninteressant.

> > >Meine weitere Argumentation war dann die, dass ich ja wohl nachweislich
> >nicht absolut fahruntuechtig gewesen sein kann, wenn ich den nuechternen
> >Polizeifahrer abhaengen konnte. Das ist etwas unlogisch. Ich wuenschte
> >also, nur wegen des Regelverstosses durch ueberhoehte Geschwindigkeit
> >zahlen zu muessen, aber nicht wegen absoluter Fahruntauglichkeit. Aber
> >damit kam ich nicht durch (obwohl ich Recht hatte) und gab es auf.
>
> Du täuschst Dich gewaltig. Wer besoffen fährt, hat immer Unrecht.

Unfug.
Wer glaubt, dass die Menschen alle gleichartig bei einem Alkoholpegel X
auf dieselbe Tauglichkeitsstufe kommen, lebt in irgendeiner Traumwelt
weitab von der Realitaet. Die Gruende der Verfahrensweise sind jedoch
einsehbar: Verfahrensvereinfachung statt Tatsachenermittlung.
Tatsachenermittlung wuerde bedeuten, dass die persoenliche
Fahrtauglichkeit mit Alkoholpegel X ueberprueft werden muesste. Dieser
Beweisantrag ist jedoch unzulaessig, da es eben zu individuell waere.

> Wer das nicht begreifen will, entblösst seine ignorante Dummheit.
Du entbloesst mit Deinem gesamten Text hier Dummheit.
Du kannst das Hoehere eben nicht begreifen.

> >> Bedauerlicherweise muessen fuer so einen Schwachsinn andere ihr Leben
> >> lassen.
> >
> >Du bist ja mal wieder oberschlau.
>
> Er hat einfach nur Recht ! Tut Dir das so weh ?

Nein, denn er hat nicht Recht.

>
> >Durch mein Fahren hat allerdings noch
> >niemand sein Leben lassen muessen.
>
>
> Wie willst Du garantieren, dass das so bleibt, wenn Du so unverantwortlich
> handelst, wie Du sagst ?

Wie? In dem ich es tue. Bitteschoen: Ich garantiere das.
> >> Mein Cousin ist ein Opfer solcher Einschaetzungen,
> >
> >Ich nehme an dieser Stelle mal an, dass das nicht meine Einschaetzung war,
> >sondern die einer anderen Person.
>
> Die mit der Deinen identisch ist. Du weisst genau, was gemeint ist,
> Schuljunge.

Unsinn. Ich bin mit diesem gewiss nicht identisch und wenn er sich
einschaetzt dann schaetz er damit nicht mich mit ein. das mache ich
selbst.


Wie wir hier schoen sehen, gelten die allgemeinen Regeln nicht fuer Herrn Marzahn. Er ist nach seiner eigenen Ueberzeugung absolut dazu in der Lage, die Regeln nach eigenem Gutduenken zu uebertreten. Fuer ihn sind naemlich nicht alkoholisierte Fahrer das Problem, sondern nuechterne, die er gerne aus dem Verkehr ziehen wuerde. Und natuerlich ist es ein eindeutiges Zeichen fuer die hervorragenden Faehigkeiten seines Gehirns, das er auch unter Alkohol nach fahrtuechtig ist. Wer das naemlich nicht ist, der hat fuer ihn schlicht und ergreifend eben ein leistungsschwaches Hirn!


Message-ID: <7Z2OdVcUfDB@nm01.vision.in-berlin.de> Date: 17 Feb 2000 14:05:00 +0100 Subject: Re: Todeszug Bruehl: Ein Anschlag

Hallo Aegypter, Highlander, Guionen. Hallo Tiuval!

Scivias!!!

> > Unsinn? Manche koennen z.B. besser Kopfrechnen, als andere. Es gibt
> nunmal
> > Unterschiedlichkeiten. Und wenn falsche Kopfrechenergebnisse
> gefaehrlich
> > waeren: Muesste man es also allen verbieten, bloss weil viele es nicht
> > koennen, andere aber schon?
> >
> > Es ist (damalige Lage) eine vollkommen unwissenschaftliche Annahme,
> dass
> > exakt alle bei exakt 0,8 Promille eingeschraenkt fahruntuechtig werden
> und
> > bei 1,1 Promille absolut fahruntuechtig. Da wird eine Gleichartigkeit
> > verordnet, die es nicht gibt, und die sich um untersten Level des
> > Spektrums der Fahrtauglichkeit orientiert.
>
> Mit verlaub, Du verbreitest hier aeusserst gefaehrliche gequirlte
> Scheisse. Einen individuellen Grenzwert fuer Alkohol ist unserer
> Sicherheit auf den Strassen sehr abtraeglich.

Falsch. Die meisten Unfaelle kommen von nuechternen Fahrern. Diese sind
erstmal die Gefahr. Ich wuerde nach dem ersten Unfall oberhalb
Bagatellschaden jeden sofort aussondern, spaetestens aber beim zweiten Mal
innerhlab einer Frist. Aus dieser bereits nuechtern gefaehrlichen
Fahrermenge stammen natuerlich auch die Fahrer, die mit Alkohol erst recht
crashen. Das liegt an ihrem schlechten Basiswert. Fuer alle, die nuechtern
ueberhaupt fahrtauglich ist, koennte dann zunaechst die Pauschalregel
gelten. Aber wer will, sollte die Moeglichkeit haben, ein persoenliches
Gutachten erstellen zu lassen, das sachgerecht feststellt, bis wieviel
Promille die Person fahrtauglich ist, was dann im Fuehrerschein
eingetragen werden koennte. Eigene Kosten. Ergebnis: Sichere Strassen. Ihr
aber lasst die Fahridioten weiter fahren, wenn sie es bitte nuechtern tun
und bekommt weiterhin Unfaelle von diesen. Und die Alkoholunfaelle bekommt
ihr ueberwiegend aus demselben Personenkreis. Ihr bekommt diese Unfaelle,
weil ihr nicht an die Fahrtauglichkeit selbst herangeht um ueber
Fahrzulaessigkeit zu urteilen.

> Und ein Problem sind IMHO
> auch nicht die Leute, die so wie ich bei 0.8 Promille die Atotuer nicht
> mehr aufkriegen und bei 1.1 aflach auf dem Boden liegen.

Mit Verlaub: Wenn es sich so bei Dir verhaelt, hast Du ein sehr
leistungsschwaches Hirn, weit unter Schnitt. wenn Du Dich damit zum
Massstab machen willst, dann bist Du zudem selbst nuechtern nicht des
nuechternen Denkens faehig und denkst wirr.

> Das Problem
> sind die Leute, denen man auch hoehere Promile kaum anmerkt. Denn die
> sind meist die Gewohnheitstrinker.

Mein Jahreskonsum liegt zwischen 1/10 und 1/4 des Bundesdurchschnitts.
Trotzdem behalte ich viel Hirnfaehigkeit auch ueber 0,8. Das liegt daran,
dass der Alkohol ja einen AUSGANGSWERT herabsetzt.

Nehmen wir an, dieser sei bei mir 300 und bei einem anderen 110 und 100
ist noetig fuer Fahrtauglichkeit. Nehmen wir weiter an, dass 1,0 Promille
um 20% mindert. Dann liege ich bei 240 und fahre noch voellig sicher, der
110er liegt aber bei 88 und wird gefaehrlich.

Die Zahlen sind willkuerlich und sollen nur das Prinzip aufzeigen.

Es sind mehrere Faktoren zu beruecksichtigen, aber ein wesnetlicher Faktor
ist die Reaktionszeit. Diese kann laut Brockhaus als guten Wert 0,3
Sekunden erreichen. Senioren liegen oft bei 1 Sekunde. Ich erreichte
damals immer 0,12 s, manchnaml sogar unter 0,1 s. Das ist repraesentativ
fuer die gesamte Verarbeitungsgeschwindigkeit des Hirns, also auch fuer
die Faehigkeit, viele im Strassenverkehr eingehende Daten schnell und gut
zu verarbeiten. Die Unterschiede zwischen der Leistungskraft meines Hirns
und anderen sind so gewaltig, wie die Leistungsunterschiede verschiedener
Prozessorgenerationen, ob es Dir nun passt oder nicht. Damit haengt
wiederum zusammen, dass ich in der Grundschule ein "Wunderkind" war und
ueberspringen sollte. Im Januar 2000 erhielt ich das Zeugnis fuer das 3.
Semester mit 13 Zensuren, davon 10 mal 1, 3 mal 2. Schulrekord. Und das
noch mit "links". All dies haengt zusammen und ist nachweisbar. Ich habe
halt so ein Gehirn bekommen und da magst Du noch so neidisch sein, es ist
so. Und arrogant bin nicht ich, denn ich sage das Faktische, arrogant bist
allein Du, wenn Du mir Vorschriften machen willst, die Du aus Deinen
Moeglichkeiten heraus festlegen willst. Aber was kuemmern mich Deine
Grenzen, wenn meine ganz woanders liegen.

> Und es ist in zig Studien ziemlich
> eindeutig erwiesen, das auch bei diesen Leuten eine edeutliche
> Reaktionsverminderung eintritt.
Diese tritt natuerlich immer ein. Der absolute Fahrtauglichkeitswert
errechnet sich aber aus einem von Dir uebersehenem Basiswert abzueglich
alkoholbedingter Schwaechung. Und 100 minus 20% ist eben nicht dasselbe,
wie 200 minus 20%. Das ist nicht mal schwer zu kapieren, dennoch schaffen
manche nicht mal das. Und das muss Gruende haben.

> > Um also etwas zu erreichen, muesste man die unfaehigen Fahrer
> > ermitteln,
> > die auch nuechtern nicht fahren sollten und immer eine Gefahr sind,
> > was
> > sich mit Alkohol bei ihnen dann mit noch erhoehter Wahrscheinlichkeit
> > auswirkt.
>

> Gequirrlte Scheisse ist das, was Du hier absonderst. Merkst Du
> eigentlich noch irgendwelche Einschlaege?
Ich merke nur, dass Du enorme probleme mit simpelster Logik hast und
wahrscheinlich glaubst, dass alle Menschen Dir aehnlicher sein muessten,
als sie es tatsaechlich sind. Du bist halt gleichschaltungsverliebt.

> > In meinem Fall hatte ich aber sogar eine ganz ausgezeichnete
> > Fahrtuechtigkeit bewiesen. Ich fuhr in tiefer Nacht auf einer breiten,
> > hellen, leeren Strasse knapp 130 km/h. Das ist in der Stadt recht
> > schnell
> > und deshalb sah ich nur nach vorn, nicht in die Rueckspiegel. Daher
> > bemerkte ich die verfolgende Zivilstreife nicht, die auch keinen
> >Signalton
> > abgab. Es war eine mir gut bekannte Strecke. Die Streife konnte mir
> > nicht
> > folgen, ich haengte sie um Einiges ab und ich bemerkte sie erst, als
> >sie
> > etwas spaeter eintraf, als ich zu Hause anhielt um Einzuparken.
>
> Du IDIOT, bist Du noch zu retten? Wer mit 130 km/h durch die Stadt
> brettert, ist ein potenzieller Moerder!

Das haengt von den Verhaeltnissen, aber die Geldstrafe dafuer haette ich
wie gesagt schon akzeptiert.

> > Da wollten sie noch eine Flucht draus konstruieren, aber wenigstens
> > diesen
> > Unsinn machte der Richter nicht mit, da es ihm seltsam erschien, dass
> > ein
> > Fluchtwilliger schnurstracks nach Hause fluechtet und dort auf den
> > Verfolger wartet.
>
> Das war eine Flucht.

Sag mal, Du bist nicht etwas JETZT besoffen und schon unzurechnungsfaehig?
Ich schrieb, dass ich nicht mal wusste, dass der mir folgen wollte. Wie
bitte haette ich dann vor ihm fliehen wollen koennen? Gut, das klaert den
wert Deines gesamten Statements.

Und im Uebrigen war es richtig, bei knapp 130 nur nach vorn zu sehen. Bei
der Geschwindigkeit muss sich ein vernuenftiger Mensch auf vorn
konzentrieren, denn die Daten kommen ja viel schneller rein. Und von
Hinten kann nichts kommen, was zu beachten waere.

> IDIOT. Uneinsichtiger Vollidiot!!!

Jetzt hast Du Dich ertmal als Vollidiot gezeigt. Aber wirklich voll!!

> > Du bist ja mal wieder oberschlau. Durch mein Fahren hat allerdings
> > noch
> > niemand sein lassen muessen.
>
> Was alkerdings nicht Dein verdienst ist, sondern schlicht Glueck.

Nun geht es aber los. Wenn Du nach Gluecksprinzip faehrst, mache ich das
noch lange nicht. Unfaelle sind NIE ein Ergebnis von "Glueck oder
Unglueck, sondern IMMER von falscher Berechnung. Seltenste Ausnahmen seien
zugestanden, wenn da ein dicker Ast runterknallt oder so, wenn eben etwas
geschieht, das nicht einkalkuliert werden konnte.

> Wenn
> Dir das selbe wie mir am letzten Sonntag passiert waere, dann haettest
> Du sicher Deinen ersten Abschuss gehabt. Dann hattest Du jemanden glatt
> umgebracht.

Noe. Ich bin ja nicht Du. Will ich auch nicht sein.

> > Es ist nun einmal so, dass Durchschnittswerte und erst recht untere
> > Werte
> > fuer mich nicht gelten. Die Menschen sind nicht so gleichgeschaltet,
> > wie
> > du es wuenschst.
>
> Damit beweist Du glatt das Gegenteil von Deinen Behauptungen. Niermand,
> der auch nur eine bsiischen Hirn hat, wuerde sollche Behauptungen
> aufstellen, wie Du oben und mit 130 km/h sich ein Rennen mit der polizei
> liefern.

Es war kein Rennen, bzw. nur fuer ihn. Ich wusste nichts von seinem
Bemuehen und befand mich folglich nicht im Rennmodus. Zu einem echten
Rennen gehoeren aber in diesem Fall zwei, naemlich alle beide. Aber das
verstehst Du nicht.

> Was Du denkst, ist absolut irrelevant hier.

Interessante Diskussionsgrundlage. Aber was ein sich selbst dermassen
offenbarender Dummkopf wie Du so denkt, dass soll relevant sein?
Herrschaft der Doofsten, oder was?


Wie hier deutlich zu sehen ist, zeigt er sich vollkommen uneinsichtig. Die Regeln normaler Menschen gelten fuer ihn, den modernen Uebermenschen einfach nicht. Wer das nicht einsieht, der ist arrogant. Er leugnet sogar, das ein bedeutender Teil der Unfaelle durch alkoholisierte Autofahrer verursacht werden. Herrn Marzahn scheint nicht ganz klar zu sein, in welcher Weise Alkohol auf den menschlichen Organismus wirkt. Er scheint nicht zu wissen, das nicht das Gehirn, sondern die Leber fuer den Abbau von Alkohol im Koerper zustaendig ist. Das die Toleranz gegenueber Alkohol nicht unbedingt ein Zeichen von Intelligenz ist, sondern schlicht auf die Aktivitaet des Enzyms Alkoholdehydrogenase. Dieses Enzym wirkt Hauptsaechlich in der Leber, aber auch bereits in der Magenschleimhaut. Dort kann es bereits Alkohol abbauen, wenn dieser durch die Schleimhaut in den Blutstrom uebertritt. Dieser first-pass-Effekt genannte Vorgang kann bis zu 15 % des Gesamtabbaus ausmachen. Frauen zeigen oft bei einer, auf das Koerpergewicht bezogen, vergleichbaren Alkoholmenge hoehere Blutalkoholwerte als Maenner. Das liegt schlicht daran, das bei ihnen der first-pass-Effekt um 50 % geringer als bei Maennern sein kann. Es liegt also mitnichten an der Leistungsfaehigkeit des Gehirns, wie uns Herr Marzahn glauben machen will, sondern daran, das ihr Magen eine geringere Konzentration an Dehydrogenase aufweist.
Besonders Problematisch bei dem Umgang des Herrn Marzahn mit Alkohol am Steuer ist die Tatsache, das unter Alkoholgenuss die Selbstkritik abnimmt. Dieses verfuehrt viele Leute immer wieder zu der Aussage, ihre Leistungsfaehigkeit habe garnicht abgenommen. Die Verminderung der Leistungsfaehigkeit unter Alkohol wurde wiederholt in Experimenten nachggewiesen. Die psychische Enthemmung zusammen mit einer Herabsetzung der muskulaeren Koordination und der Reaktionsgeschwindigkeit machen Alkohol am Steuer zu einer sehr gefaehrlichen Sache. Jeder kann das auch selber nachpruefen, indem er alkoholisiert versucht, Perlen einzufaedeln.


Message-ID: <7ZUa9pujfDB@nm01.vision.in-berlin.de>vom 24 Feb 2000 07:28:00 +0100

> *** QUOTE: /DE/ALT/UFO
> - Re: Todeszug Bruehl: Ein Anschlag
> - 23.02.00 - by horst@tribal.line.org
>
>
> > 1.3 Promille durfte man, zumindest zu der Zeit als ich meinen
> > "Lappen" machte, noch haben. Sind die "damals" bloede gewesen?
>
> Ja.
Ich denke, man wollte die Verkehrssicherheit erhoehen und eine Ursache
bekaempfen. Man wollte aber nicht an die wirklichen Ursachen
(grundsaetzliche, auch nuechterne Fahrgefaehrlichkeit). Weil man das nicht
wollte bewirkte die Senkung auf 0,8 keine Verbesserung der
Verkehrssicherheit. Also dachte man, nicht genug gesenkt zu haben und ging
auf 0,5 und denkt an 0,0. Das wird natuerlich auch nichts verbessern, aber
es ist derzeit "in", daran zu glauben, dass es doch etwas aendern koennte.

Dass ich damit Recht haben koennte, dass ein Anteil der Fahrer bereits
nuechtern und grundsaetzlich das grosse Verkehrsproblem ist, wird man
vielleicht dann in Betracht ziehen, wenn 0,0 durchgesetzt ist und wir
weiterhin hohe Unfallzahlen haben.

Lebensschuetzend sind nur verbesserte Karosserien und Wegsortieren der von
Natur aus gefaehrlichen Fahrer.


Natuerlich hat Herr Marzahn fuer seine kuehne Behauptung, das eine Senkung der Promillegrenze keine Verringerung der Unfaelle erreichen wird, keinerlei Belege. Denn am 01.06.1999 wurde bereits festgestellt (http://www.im.nrw.de/news_251.htm), dass seit Einfuehrung der 0,5 Promille-Grenze die Zahl der Unfaelle in Nordrhein-Westfalen um 10 % abgenommen hat. Auch die Schweizer haben aus diesen Gruenden die 0,5 Promille-Grenze beschlossen. (http://www.sfa-ispa.ch/wwwispa/doc/Politique/Allemand/Strassenverkehr.htm ).
Leider sind auf unseren Strassen immer noch zu viele unbelehrbare unterwegs, denen es in ihrer gnadenlosen Selbstueberschaetzung vollkommen egal ist, ob sie das Leben anderer Menschen gefaehrden.

Bei Fragen, Anmerkungen oder sonstiger Kritik kann man mir eine Mail schicken oder das Formular benutzen.

© 2000 Gunnar Ries


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