Unterschieden werden:
Hauptbestandteil von Karbonatiten sind Ca und CO 2 , die gemeinhin über 50 Gew% ausmachen. Im Falle des Oldoinyo Lengai in Tansania ist auch Na ein dominierendes Element. Je nach Karbonatit sind auch MgO und FeO bedeutende Bestandteile.
Äußere Erscheinung: Karbonatite sind oft durch die Verwitterung eisenhaltiger Karbonatminerale bräunlich verfärbt. In Karbonatitkomplexen kann es zu typischen Karsterscheinungen kommen. Unter tropischen Bedingungen kommen oft meter- bis dekameter mächtige Verwitterungsschichten vor, in denen sich die nichtkarbonatischen Minerale wie Apatit und Pyrochlor häufig zu abbauwürdigen Konzentrationen angereichert haben. Jedoch ist der Karbonatitkomplex von Tororo im Osten Ugandas verwitterungsbeständiger als die umliegenden Silikatgesteine. Er ragt als rund 300 m hoher Hügel über seine Umgebung (WIMMENAUER 1985).
Tororo besteht aus Karbonatiten, die von einer Aureole aus fenitisierten Syeniten umgeben sind (WILLIAMS 1952, KING & SUTHERLAND 1966). Tororo selber stellt einen Intrusivkörper dar, nach NELSON et al. (1988) handelt es sich um einen Skapolith Alvikit.
Dagegen zeigt Limekiln Hill, ein kleines südlich von Tororo gelegenes Vorkommen, einen komplexeren Aufbau mit Ijolithen und Nephelinsyenitbrekzien (KING & SUTHERLAND 1966).
Als Alter werden von BISHOP et al. (1969), KING et al. (1972) und CAHEN et al. (1984) K:Ar Datierungen von 32 ± 1,3 Ma angegeben.
Flüssigkeitseinschlüsse in Apatiten gaben für diese Minerale nach RANKIN (1977) eine Homogenisierungstemperatur von 350 °C.
Die sövitischen Karbonatitkomplexe Ugandas wurden zur Zementherstellung abgebaut.

Panda Hill hat einen Durchmesser von 1,5 Kilometern und liegt rund 330 m über dem Rukwa Rift. K:Ar Datierungen ergeben nach SNELLING (1965) ein Alter von 113 ± 6 Ma.
Der Komplex zeigt eine große Vielfalt an Karbonatgesteinen, wobei zu den bedeutendsten in Volumen abnehmend Sövit, Magnesiokarbonatit und Ferrokarbonatit zählen. Die Gesteine zeigen eine ringförmige Anordnung. Nach JAMES (1954) besteht der innere Ring hauptsächlich aus Sövit, umgeben von Magnesiokarbonatit. In den Randzonen treten Gänge und Adern aus Ferrokarbonatit auf. Der Sövit zeigt gut zu erkennende magmatische Fließstrukturen durch Apatit- und Magnetit-reiche Lagen. An den nördlichen und westlichen Grenzen ist der Karbonatit durch feldspatreiche Agglomerate und Brekzien von den umgebenden Gneisen getrennt. Es tritt eine Vielzahl von akzessorischen Mineralen auf, von denen der Pyrochlor ökonomisch interessant ist (FAWLEY & JAMES 1955). JÄGER et al. (1959) beschrieb am Panda Hill erstmals einen Bariopyrochlor (Pandait).
Panda Hill hat einen Durchmesser von 1,5 Kilometern und liegt rund 330 m über dem Rukwa Rift. K:Ar Datierungen ergeben nach SNELLING (1965) ein Alter von 113 ± 6 Ma.
Der Komplex zeigt eine große Vielfalt an Karbonatgesteinen, wobei zu den bedeutendsten in Volumen abnehmend Sövit, Magnesiokarbonatit und Ferrokarbonatit zählen. Die Gesteine zeigen eine ringförmige Anordnung. Nach JAMES (1954) besteht der innere Ring hauptsächlich aus Sövit, umgeben von Magnesiokarbonatit. In den Randzonen treten Gänge und Adern aus Ferrokarbonatit auf. Der Sövit zeigt gut zu erkennende magmatische Fließstrukturen durch Apatit- und Magnetit-reiche Lagen. An den nördlichen und westlichen Grenzen ist der Karbonatit durch feldspatreiche Agglomerate und Brekzien von den umgebenden Gneisen getrennt. Es tritt eine Vielzahl von akzessorischen Mineralen auf, von denen der Pyrochlor ökonomisch interessant ist (FAWLEY & JAMES 1955). JÄGER et al. (1959) beschrieb am Panda Hill erstmals einen Bariopyrochlor (Pandait).
FAWLEY & JAMES (1955) betrachten Panda Hill als den zentralen Rest eines einstmals größeren vulkanischen Komplexes. FICK & VAN DER HEYDE (1959) vermuten, das es sich um eine Intrusion in ein höheres Stockwerk des Vulkangebäudes handelt.
Bohrlochdaten und im Gelände zeigt sich nach VAN STRAATEN (1989), daß der zentrale Teil von Panda Hill weitgehend von fenitisierten Gesteinen bedeckt ist.
BLOOMFIELD, K.(1969): Notes on the tertiary alkaline volcanoes of Eastern Uganda. - 50 Anniversary Uganda Geological Survey an Mines Department, 5-18, Entebbe.
CAHEN, L., SNELLING, N.J., DELHAL, J. & VAIL, J.R. (1984): The Geochronology and Evolution of Africa. - XIII, 1-512, Clarendon Press, Oxford.
FAWLEY, A.P. & JAMES, T.C. (1955): A pyrochlor carbonatite, southern Tanganyika. Econ. Geol. 50, 571-585.
FICK, L.J. & VAN DER HEYDE, (1959): Additional data on the geology of the Mbeya carbonatite. Econ. Geol. 54, 843-872.
JÄGER, E., NIGGLI, E. & VAN DER VEEN, A.H. (1959): A hydrated barium - strontium pyrochlor in a biotite rock from Panda Hill, Tanganyika. Min. Mag. 32, 10-25.
JAMES, T.C. (1954): Preliminary report on geological investigations at Panda Hill, Mbeya district. Geological Survey of Tanganyika.
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NELSON, D.R., CHIVAS, A.R., CHAPPEL, B.W. & McCULLOCH, M.T. (1988): Geochemical and isotopic systematics in carbonatites and implications for the evolution of ocean-island sources. Geochim .Cosmochim. Acta 52, 1-17.
NIXON, P.H. & CLARKE, L. (1967): The alkaline centre of Yelele and its bearing on the petrogenesis of other eastern Ugandan volcanoes. Geol. Mag. 104, 455-472.
RANKIN, A.H. (1977): Fluid-inclusion evidence for the formation conditions of apatite from the Tororo carbonatite complex of eastern Uganda. Min. Mag. 41, 155-164.
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WILLIAMS, C.E. (1952): Carbonatite Structure: Tororo Hill, Eastern Uganda. Geol. Mag. 89, 286-292, London
WIMMENAUER, W. (1985): Petrographie der magmatischen und metamorphen Gesteine. 160-163, Enke, Stuttgart.
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